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Angina
s.
Ruheangina
Was ist
denn
eine
Ruheangina?
Eine
Ruheangina
ist eine
Krankheit
mit
Verengungs-,
Beengtheitszustand,
Beengungsgefühl
bei
vollständiger
körperlicher
Ruhe und
ohne
vorausgegangene
Aufregung.
Bei der
Verkalkung
der
Herzkranzgefäße,
der
Koronarsklerose,
kommt es
bei
zunehmender
Verengung
des
Gefäßes
zu einer
verminderten
Versorgung
des
dahinter
liegenden
Herzmuskels.
Diese
Minderversorgung
ist
besonderst
ausgeprägt,
wenn der
Sauerstoffbedarf
hoch
ist, zum
Beispiel
bei
körperlicher
Belastung,
aber
auch bei
psychischer
Aufregung.
Treten
beide
Zustände
auf, zum
Beispiel
bei
körperlicher
Belastung
und bei
psychischer
Belastung,
ist eine
höhergradige
Koronarsklerose
mit
signifikanten
Verengungen
(Stenosen)
anzunehmen.
Dies
gilt
insbesondere,
wenn der
Schmerz
immer
bei der
gleichen
Belastung
auftritt.
Bei
Ruheangina
(Schmerz
in
Ruhe),
insbesondere
wenn die
Ruheangina
sehr
unterschiedlich
ausgeprägt
ist und
zu
unterschiedlichen
Zeitpunkten
auftritt,
meistens
auch
ohne
erkennbaren
Anlass
auftritt,
liegt
die viel
häufigere
Form der
koronaren
Herzkrankheit
vor,
nämlich
die
Koronarspastik.
Dabei
ziehen
sich
eine
oder
mehrere
Herzkranzarterien,
die
allesamt
eine
Muskelwand
besitzen,
mehr
oder
weniger
stark
zu. Dies
kann bis
zum
völligen
Verschluss
des
Herzkranzgefäßes
mit
ausgedehnter
Ruheangina
gehen,
die
dringend
behandlungsbedürftig
ist.
Fatalerweise
können
sogar
einige
Medikamente,
die man
zur
Therapie
der
koronaren
Herzkrankheit
einsetzt
(zum
Beispiel
Beta-Blocker)
bei
einigen
Patienten
die
Ruheangina
verstärken
(siehe
auch
unseren
Artikel
Herzmittel).
In
unserer
Klinik
wird in
solchen
Fällen
die
Bereitschaft
zu
Ruheangina
durch
Koronarspasmus
zunächst
diagnostiziert
und dann
in einer
ganz
spezifischen,
klinikspeziellen
Weise
therapiert.
Dabei
muss bei
der
Ruheangina
die
Vorgehensweise
individuell
auf den
einzelnen
Patienten
abgestimmt
sein,
denn auf
diesem
Gebiet
gibt es
überhaupt
keine
Pauschaltherapie.
Als
auslösendes
pathophysiologisches
(=Lehre
von den
krankhaft
gestörten
Lebensvorgängen
u. deren
Entstehung)
Substrat
haben
wir die
Überaktivierung
des
Sympathikus
(= zum
vegetativen,
unwillkürlichen
Nervensystem
gehörender
Nerv,
der für
die
Engstellung
der
Gefäße
verantwortlich
ist) als
auslösenden
Mechanismus
für die
Ruheangina
bei
Koronarspasmus
ausgemacht,
den Teil
des
vegetativen
Nervensystems,
der im
Körper
für den
Notfall
zuständig
ist. Wir
empfehlen
in
diesem
Zusammenhang
unsere
auf dem
modernsten,
medizinischen
Wissensstand
geschriebene
Artikel
auch
über
neueste
Erkenntnisse
aus
unserer
ganzheits-kardiologischen
Abteilung
Angina-pectoris-Beschwerden,
sowie
Koronarsklerose
Man kann
das
Thema
der
Ruheangina
durch
Koronarspasmus
heute
nicht
ausreichend
genug
betonen.
Obwohl
die
pathophysiologischen
Grundlagen
für den
Koronarspasmus
in den
70iger
Jahren
exakt
erarbeitet
wurden
(von den
Physiologen),
hat sich
im
klinischen
Alltag
die
Ruheangina
als
funktionelles
Geschehen
leider
nicht
durchgesetzt
und
führt
neben
der
sklerosierenden
(=
verkalkenden)
Koronarsklerose
ein
höchst
unberechtigtes
Schattendasein.
So kann
es
vorkommen,
dass
Patienten
mit
Ruheangina
durch
Koronarangiographie
(=
bildgebende
Darstellung
der
Blutgefäße
mit
Hilfe
eines
Kontrastmittels)
bestätigt
bekommen,
dass die
Koronarterien
(=
Schlagadern)
völlig
frei
seien,
und der
gleiche
Patient
erleidet
im
Rahmen
einer
Ruheangina
dann
unter
Umständen
doch
einen
tödlichen
Infarkt.
So muss
angenommen
werden,
dass die
Ruheangina
ganz
wesentlich
beteiligt
an den
über
100.000
Herztoden
ist,
welche
in der
Bundesrepublik
Deutschland
jährlich
vorkommen.
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Koronarsklerose
Schmerz
Koronarspastik
Sympathikus
Herzmittel
Angina-pectoris-Beschwerden
Koronarsklerose
Koronarspasmus
Infarkt
Sekundenherztod-Risiko
Wir
bemühen
uns in
unserer
Abteilung,
modernste
Kardiologie
(modernste
apparative
Technik
und
Verabreichung
modernster
Medikamente)
mit
ganzheitlichen
Behandlungsmethoden
in
Einklang
zu
bringen.
Wir
sehen
nicht
nur das
Herz und
die
Problematik
einer
Ruheangina
alleine,
sondern
wir
sehen
auch den
Menschen,
der
dahinter
steht,
unter
Berücksichtigung
seines
gesamten
Umfeldes
( z. B.
seiner
Psyche,
seiner
Arbeit,
seiner
familiären
Situation)
und
versuchen
dies
alles in
ein
ganzheitliches
Konzept
zu
integrieren.
Wir
analysieren
den "Ist"-Zustand
und
erarbeiten
zusammen
mit dem
Patienten
den
optimalsten
"Soll"-Zustand.
Mit
unserer
neuen,
sanften,
ganzheitlichen
Kardiologie
und den
damit
verbundenen
feineren
Mess-
und
Therapiekontrollmöglichkeiten
(siehe
auch
neue EKG
-Diagnostik)
sind wir
in der
Lage,
das
vorbeschriebene
Krankheitsbild
Ruheangina
zu
diagnostizieren
und
optimal
zu
therapieren.
I
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