Aortenisthmusstenose
I
Aortenisthmusstenose
(Einengung
der
Aortenenge)
Die
Aortenisthmusstenose
ist ein
relativ
häufiger
Gefäßfehler,
der auf
einer
angeborenen
Fehlbildung
und
Einengung
der
Hauptschlagader
im
Bereich
des
absteigenden
Abschnittes
der
großen
Köperarterie
im
Brustkorb
beruht.
Die
Einengung
führt zu
einer
vermehrten
Belastung
des
linken
Herzens
durch
den
starken
Widerstand
in
diesem
Bereich
verminderten
Durchblutung
der
unteren
Körperhälfte
infolge
der
Einengung.
Führende
Merkmale
sind:
sehr
hoher
Blutdruck
im
Bereich
der
oberen
Körperhälfte
mit der
Folge
von
Schlaganfällen,
Herzinfarkten,
sonstigen
Gefäßschäden
sehr
niedriger
Blutdruck
in der
unteren
Körperhälfte
mit der
Folge
von
Schmerzen
in den
Beinen
bei
Belastung
und
kalten
Füßen.
Die
Aortenisthmusstenose
wird
dadurch
diagnostiziert,
dass man
einen
hohen
Blutdruck
im
Bereich
der Arme
findet,
während
die
arteriellen(=
die
Blutschlagadern
betreffenden)
Pulse an
den
Beinen
kaum zu
tasten
sind.
Weniger
ausgeprägte
Formen
dieser
angeborenen
Missbildung
(Aortenisthmusstenose)
können
auch
erst im
Erwachsenenalter
von uns
entdeckt
werden.
Bei der
körperlichen
Untersuchung
hört man
ein
lautes
Strömungsgeräusch,
das
pulssynchron
(=
zusammen
mit dem
Puls)
ist,
über dem
Rücken
in der
Höhe der
Verengung
der
Hauptschlagader.
Charakteristischer
Weise
ist
diese im
absteigenden
Teil der
thorakalen
(= den
Brustkorb
oder
-raum
betreffenden)
Aorta zu
finden.
Die
adäquate
Therapie
ist die
frühzeitige
Operation.
Wir sind
in der
Lage,
die
Diagnose
der
Aortenisthmusstenose
einwandfrei
zu
stellen.
Wegführend
ist
dabei
unser
neues
Schleifen-
und
Volumen-EKG,
das die
Herzwandverdickung
(Verdickung
des
Septums
(= der
Scheidewand))
aufzeigt.
Bei der
Abklärung
dieser
Linkshyperthrophie
(=
Vergrößerung
der
linken
Herzkammer)
stoßen
wir dann
zwangsläufig
auf die
Diagnose
der
Aortenisthmusstenose.
Die
Patienten
mit
Aortenisthmusstenose
kommen
nicht
selten
über
eine
nächtliche
Angina
Pectoris
zu uns,
durch
die
Entwicklung
eines
erhöhten
Herz-Innendrucks,
der über
ein
hydraulisches
Phänomen
zu einer
Durchblutungsstörung
der
Herzinnenschichten
führt.
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