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Absolute
Arrhythmie
I
„Nimm
Herz und
Hirn
selbst
in die
Hand"
wurde
geschaffen,
um auch
Ihnen zu
helfen,
die
wichtige
Frage zu
beantworten:
Was kann
ich tun,
um mich
selbst
vor
einem
Schlaganfall
so gut
wie
möglich
zu
schützen?
Ein
Schlaganfall
kann auf
zwei
Arten
zustande
kommen:
1. durch
eine
Blutung
ins
Gehirn (hämorrhagischer
Insult)
2. durch
akuten
Blutmangel
im
Gehirn (ischämischer
Insult)
Die
Funktion
des
Herzens,
die
Zusammensetzung
des
Blutes
und das
Wohlergehen
des
Gehirns
sind
viel
stärker
und
unmittelbarer
miteinander
verknüpft
als
angenommen.
Probleme
des
Herzens
muss das
Gehirn
mit
ausbaden.
Dies
gilt
auch
bezüglich
der
Fließfähigkeit
des
Blutes.
Eine
Herz-Kreislauf-Erkrankung
z.B.
wird
häufig
durch
eine
Aktivierung
des
Sympathikus*
hervorgerufen.
Diese
Aktivierung
entsteht
unter
anderem
durch zu
viel
Blutmenge,
Blutflüssigkeitsdruck,
Unterzuckerung,
bei
Schwermetall-
und
Giftbelastung,
nicht
ausgeschiedenen
Stoffwechselprodukten
sowie
Gefäßspasmen
(=
Gefässverengungen).
* Der
Sympathikus
ist ein
zum
vegetativen,
unwillkürlichen
Nervensystem
gehörender
Nerv,
der im
Notfall
aktiviert
wird
und für
die
Engstellung
der
Gefäße
verantwortlich
ist.
Weswegen
bedarf
es
eigentlich
eines
eigenen
Programms
gegen
den
Schlaganfall?
Ist es
denn
nicht
selbstverständlich,
werden
Sie sich
fragen,
dass man
geschützt
und auf
der
sicheren
Seite
ist,
wenn der
Cholesterinwert
niedrig
ist oder
mit
Medikamenten
gesenkt
wird
oder
wenn man
sogar
noch
Aspirin®
nimmt,
um das
Blut zu
verdünnen?
(siehe
auch
unseren
Artikel
Herzmittel)
Nein,
nein,
nein und
abermals
nein, es
ist
meistens
nicht
genug
und
andererseits
auch
vielleicht
nicht
immer
günstig,
denn
auch
cholesterinsenkende
Medikamente
können
krankmachen,
wenn man
sie
nicht
verträgt.
Und dass
Aspirin®
das Blut
verdünnt,
ist ein
Ammenmärchen,
das aus
der
medizinisch-babylonischen
Sprachverwirrung
stammt.
Offensichtlich
macht es
bei
flüchtiger
Betrachtung
Probleme,
zwischen
der
Viskosität,
also der
Fließfähigkeit
des
Blutes
und der
Gerinnung
bzw. der
Gerinnungsfähigkeit
des
Blutes
zu
unterscheiden.
Der
Begriff
„dünnes
Blut"
unterstellt
aber
eine
gute
Beweglichkeit,
eine
geringe
Zähflüssigkeit.
Darauf
aber hat
Aspirin®,
wenn man
genau
hinschaut,
primär
gar
keinen
Einfluss.
Und das
ist auch
das
Problem
des
Schlaganfall
's: Wir
haben
die
Mittel,
ihn zu
besiegen,
aber es
wird zur
Zeit oft
nicht
genau
genug
hingeschaut.
Der
Text,
der
jetzt
folgt,
ist eine
vielleicht
nicht
ganz
leichte
Kost. Er
ist für
den
geschrieben,
dem
seine
körperliche
Unversehrtheit
so viel
wert
ist,
dass er
genauer
informiert
sein
möchte,
zumal es
um sein
Leben,
zumindest
aber um
seine
Lebensqualität
gehen
könnte.
Es ist
nicht
für den
geschrieben,
der
tatenlos
das
Schicksal
oder den
Zufall
walten
lassen
möchte,
auch
nicht
für den
Voreingenommenen
und
schon
gar
nicht
für den,
der
nicht
gewohnt
ist,
selbstständig
und
eigenverantwortlich
zu
denken.
Aber der
Wissensdurstige,
der
Mitdenker
und der
kritisch
Denkende,
die
werden
ihre
Freude
und
eventuell
einen
unendlichen
Nutzen
haben.
Es geht
um viel,
es geht
um
alles,
es geht
um die
Lebensqualität
auch und
gerade
auch in
den
späteren
Lebensjahren.
Nur wer
den
Gegner
kennt,
hat eine
Chance
Es
gehört
zu den
ganz
schlimmen
Dingen
im
Leben,
wenn
ganz
plötzlich
die
körperliche
und zum
Teil
auch
geistige
Unversehrtheit
abhanden
kommt,
wenn man
sich
nicht
mehr
selbst
helfen
kann und
auf
andere
angewiesen
ist.
Etwas
Wertvolleres
als
unseren
Kopf
haben
wir nun
mal
nicht.
Was beim
Schlaganfall
so hart
trifft,
ist die
Tatsache,
dass das
Geschehen
in der
Regel
plötzlich
eintritt,
dass
sich der
Mensch
total
machtlos
fühlt
und auch
keinerlei
Möglichkeiten
hat,
sich in
irgend
einer
Weise zu
wehren.
Gerade
der
ältere
Mensch
hat dann
auch
nicht
mehr die
Kraft
und
Ausdauer,
den
Kampf
mit
diesem
heimtückischen
Gegner
aufzunehmen,
um das
Schicksal
noch
einmal
zu
wenden.
Bei
keiner
der
großen
Geißeln
der
Menschen
ist das
sich
rechtzeitige
Kümmern,
die
Prävention,
so
wichtig
und
angezeigt,
und bei
keiner
können
die
frühzeitigen
Maßnahmen
auf der
anderen
Seite so
erfolgreich
sein,
wenn man
sich
wirklich
dieser
Thematik
annimmt.
Während
bei
vielen
Themenkreisen
eine
Abhilfe
nur mit
einem
enormen
Aufwand
zu haben
ist,
lohnt es
sich
heute,
sich um
die so
zentralen
Themen
wie Herz
und Hirn
selbst
zu
kümmern,
weil man
vieles
selbst
erreichen
kann. Es
gilt das
Motto:
Nimm
Herz und
Hirn
selbst
in die
Hand.
Das soll
nicht
heißen,
dass
sich
nicht
einer
findet,
der in
Teilbereichen
kompetent
helfen
kann,
das ist
ja
selbstverständlich
und auch
dringend
erforderlich.
Aber bei
wichtigen
Dingen
sollte
man auch
selbst
agieren.
Man
sollte
die
Regie
nicht
aus der
Hand
geben
und die
ganz
wichtigen
Dinge
selbst
mit
entscheiden.
Dazu
muss man
informiert
sein.
Seien
Sie es!
Ursachen
des
Schlaganfall
´s und
ihre
Verbindung
Herz und
Hirn,
die
Funktion
des
Herzens
und das
Wohlergehen
des
Gehirn
sind auf
das
engste
miteinander
verknüpft.
Wenn das
Herz
Probleme
hat,
muss es
das Hirn
ausbaden.
a)
Schlaganfall
infolge
gestörter
Herzleistung
und
Hirnfunktion
Wenn das
Herz
rast,
gibt das
Hirn
Schwindel
an. Wenn
es zu
langsam
schlägt
auch. In
beiden
Fällen
ist die
Herzleistung,
das
Herzminutenvolumen
(= die
vom Herz
pro
Minute
ausgeworfene
Blutmenge)
reduziert,
das Hirn
muss mit
weniger
Sauerstoff
auskommen,
was es
nicht
kann,
jedenfalls
nicht
lange.
b) Die
Fließfähigkeit
des
Blutes
und die
Hirnfunktion
Das Hirn
ist auch
davon
abhängig,
von
welcher
Qualität
das Blut
ist, das
es
bekommt.
Dabei
ist der
schon
genannte
Sauerstoff
nur eine
Größe.
Ganz
entscheidend
auch ist
die
Fließfähigkeit
des
Blutes.
So kann
es für
die
Ernährung
des
Gehirns
entscheidend
sein, ob
es sich
z.B. um
das
wirklich
dünne
Blut der
jungen
Frau
handelt,
die ihr
Blut
durch
die
Regelblutungen
immer
wieder
auffrischt
oder um
das in
der Tat
angedickte,
zähflüssige
Blut
eines
Rauchers
oder
eines
Patienten
mit
einer
Eisenstoffwechselstörung.
c)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigungen
des
Gehirns
durch
Blutklumpen
und
Bröckchen
Das Blut
enthält
auch
gröbere
Verunreinigungen
wie z.B.
einen
Blutbrocken,
einen
Embolus,
welcher
die
Transportwege
zu
Gehirnteilen
u. U.
blockiert.
Dann
kann es
ernst
werden,
weil
hinter
der
Verstopfung
eine
Unterversorgung
eintritt
und sich
ein
Infarkt
ausbilden
kann.
d)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
des
Gehirns
durch
Gefäßspasmus
der
Hirngefäße
Nicht
immer
ist es
eine
Verstopfung,
wenn das
Blut
nicht
mehr
fließen
kann.
Manchmal
kommt es
auch im
Hirn wie
am
Herzen
zum
Zusammenziehen
der
Blutgefäße,
zu einem
Spasmus
(=
Verkrampfung
/
Verengung),
der die
Versorgung
schlagartig
lahm
legen
kann.
Ein
solches
Problem
macht
z.B. der
hohe
Blutdruck,
wenn
insbesondere
der
diastolische
Wert
überhöht
ist. Das
besagt
nämlich,
dass der
Druck in
den
Hirngefäßen
sehr
hoch ist
und
damit
die
Gefäße
sehr
eng,
dann
kann
nicht
genügend
Blut
durch.
Auch
Menschen,
die
nicht an
Hypertonie
hohe
Blutdruck,
wenn
insbesondere
der
diastolische
Wert
überhöht
ist. Das
besagt
nämlich,
dass der
Druck in
den
Hirngefäßen
sehr
hoch ist
und
damit
die
Gefäße
sehr
eng,
dann
kann
nicht
genügend
Blut
durch.
Auch
Menschen,
die
nicht an
Hypertonie
(= zu
hohem
Blutdruck)
leiden,
können
bei
starkem
Stress,
also bei
einer
hohen
sympathikotonen
(=
Verschiebung
des
Gleichgewichts
zugunsten
des
antriebsfördernden
Teils
des
vegetativen
Nervensystems)
Aktivierung,
einen
Spasmus
(=
Verkrampfung
/
Verengung)
in den
Hirngefäßen
entwickeln.
e)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
des
Gehirns
durch
zuviel
Blutflüssigkeitsdruck
und
direkte
Einblutung
Hier
liegt
die
größte
Gefahr
für das
Hirn und
für das
Überleben.
Und hier
ist auch
die
Therapie
am
schwierigsten.
Die
Hirnblutungen
zu
vermeiden
ist
unser
dringendes
Anliegen.
Die
Gefahr
entsteht
vor
allem
dadurch,
dass
nicht
nur ein
hoher
Blutdruck
vorhanden
ist,
sondern
diese
Menschen
haben
auch
viel
Blutvolumen.
Die
Therapie
muss,
wie
weiter
unten
ausgeführt,
vor
allem in
der
Reduktion
der
Blutmenge
bestehen.
Unserer
Ansicht
nach
sind
alle
diejenigen
gefährdet,
die
schon
morgens
vor dem
Aufstehen
einen
überhöhten
Blutdruck
haben
und bei
denen
der
Tag-Nacht-Rhythmus
im
Blutdruckprofil
aufgehoben
ist.
f)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
durch
Verkalkung
der
äußeren
und
inneren
hirnversorgenden
arteriellen
(=
sauerstoffreichen)
Gefäße
Wenn die
zuführenden
arteriellen
Halsarterien
verengt
sind,
kann die
Durchblutung
wesentlicher
Hirnareale
problematisch
werden.
Allerdings
haben
die
neueren
Untersuchungstechniken
die
Diagnostik
in
letzter
Zeit
sehr
erleichtert.
Eine
frühzeitige
Operation
im
Bereich
der
Halsschlagadern
kann gut
helfen,
ist aber
auch
heute
noch
nicht
ohne
Risiko.
Operationen
an den
inneren
Hirnarterien
sind
nach wie
vor so
gut wie
unmöglich
und
werden
nur im
Einzelfall
bei
besonders
bedrohlichen
Erkrankungen
wie z.B.
einem
Aneurysma
(=Gefäßaussackung)
einer
Hirnarterie
mit
relativ
hohem
Risiko
durchgeführt.
g)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
des
Gehirns
durch
Unterzuckerung
Es
kommen
aber
auch
dann
nicht
genug
Nährstoffe
am Hirn
an, wenn
sie das
Blut
einfach
nicht in
ausreichender
Konzentration
enthält.
So kann
das Hirn
sehr
stark
unter
einer
Unterzuckerung
leiden,
wenn
Insulin
gespritzt
worden
ist,
ohne
adäquat
zu
essen,
oder es
wurden
relativ
zuviel
zuckersenkende
Tabletten
eingenommen.
h)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
durch
Schwermetalle
(wie
Eisen-
und
Kupfer)
oder
Gifte
Wenn das
Blut
Gifte
enthält,
leidet
das
Gehirn
wegen
seiner
starken
Durchblutung
auch
mehr als
andere
Organe.
Ganz
fatal
kann
sich
z.B.
eine
angeborene
oder
erworbene
Eisen-Stoffwechsel-Störung
bemerkbar
machen.
Es wird
dann
nicht
nur
Eisen in
das
Hirngewebe
eingelagert,
was
stark
schädigend
wirkt,
sondern
es kommt
durch
den
hohen
Eisengehalt
auch zur
überstürzten
Blutbildung,
was eine
Zähflüssigkeit,
eine
hohe
Viskosität,
und
schlechte
Beweglichkeit
des
Blutes
bewirkt.
Bei den
Giften
für das
Gehirn
ist in
erster
Linie
der
Alkohol
anzusprechen.
Diese
Geißel
der
Menschheit
macht
vor
keinem
Organ
Halt,
insbesondere
ist aber
das
Gehirn
mit
seinen
empfindlichen
Strukturen
gefährdet.
Allerdings
sind
direkte
Schlaganfälle
keine
typischen
Auswirkungen
des
Alkohols.
i)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
durch
Einlagerung
von
Stoffwechselprodukten
Wenn der
Organismus
zuviel
und
ungewöhnliche
Stoffe,
z.B.
Eiweißstoffe,
Paraproteine
(=
eiweißähnliche
Stoffe),
produziert,
kann es
zur
Einlagerung
dieser
Stoffe
im
gesamten
Körper
kommen,
was sich
im Hirn
besonders
schwer
auswirkt.
Früher
war man
gegen
solche
Einlagerungen
machtlos.
Heute
kann man
durch
Plasmaseparation
(=
herausfiltern
eines
Stoffes
aus dem
Blut)
die
pathologischen
(=
krankmachende)
Stoffe
entfernen,
ohne
dabei
die
roten
Blutkörperchen
mit zu
verlieren.
zu a)
Schlaganfall
infolge
gestörter
Herzleistung
und
Hirnfunktion
Es ist
unstrittig,
dass
eine
gute
Hirnleistung
an einen
guten
Kreislauf
gekoppelt
ist. Und
es kann
zu
enormen
Problemen
des
Gehirns
führen,
wenn der
Kreislauf
stockt,
weil das
Herz
rast
oder zu
langsam
schlägt.
So kann
ein
Mensch
stark in
seinen
Hirnleistungen
nachlassen,
wenn das
Herz
ernsthafte
Probleme
wie
Herzrhythmusstörungen
hat.
Nach
einem
Herzstillstand
kann es
mehrere
Wochen
dauern,
bis die
Funktion
des
Gehirn
wieder
zurückkehrt.
Das Hirn
ist auch
empfindlicher
als das
Herz.
Während
sich das
Herz
unter
Umständen
leicht
wieder
beleben
lässt,
ist das
Hirn
meistens
der
limitierende
Faktor.
Es
braucht
auch
viel
länger,
bis es
wieder
normal
funktioniert.
Und so
ist
alles,
was die
Herzfunktion
beeinflusst,
auch
wichtig,
wenn wir
vom Hirn
und
seiner
Funktion
sprechen.
Und dann
werden
wir vom
Kreislauf
zu
sprechen
haben,
denn das
Herz ist
seinerseits
eingebunden
in ein
gewaltiges
groß-
und
kleinkalibriges
Kanalsystem,
das
seine
eigenen
Gesetzmäßigkeiten
hat und
dessen
Regulation
dem
vegetativen
Nervensystem
unterliegt.
In
diesem
Kreislauf
ist das
Herz
eine
abhängige
Größe.
Und
damit
auch das
Hirn.
Auf
dieses
Thema
werden
wir bei
der
Behandlung
des
hohen
Blutdrucks
noch zu
sprechen
kommen.
zu b)
Die
Fließfähigkeit
des
Blutes
und die
Hirnfunktion
Der
Fließfähigkeit
des
Blutes,
also der
Viskosität,
wird
auch
heutzutage
noch
viel zu
wenig
Aufmerksamkeit
geschenkt.
Man
verhält
sich so,
als
würde es
keinen
Unterschied
machen,
ob ein
Pumpsystem
Zuckerwasser
mit ganz
geringer
Viskosität
oder
Honig
mit ganz
großer
Viskosität
zu
transportieren
hätte.
Das ist
aber ein
großer
Unterschied,
und der
Honig
wird
naturgemäß
bei
gleich
ausgelegter
Pumpe
ganz
einfach
langsamer
fließen
müssen.
Ebenso
wird die
Sauerstoffversorgung
des
Gehirns
darunter
leiden,
wenn das
Blut
zähflüssig
ist,
z.B.
weil
große
Mengen
an roten
Blutkörperchen
vorhanden
sind,
die wie
Mehl in
der
Milch
wirken
und die
Viskosität
quasi
bis zu
der des
Teiges
erhöhen.
Die hohe
Viskosität
kann
zwar von
einem
starken
Herzen
eine
Zeit
lang
überspielt
werden,
der
langsame
Fluss
des
vermehrt
viskosen
Blutes
drosselt
aber die
Sauerstoffzufuhr
und
führt
nicht
zuletzt
auch
durch
die
Minderversorgung
des
Endothels,
der
Tapetenauskleidung
der
Gefäße,
zu
Gefäßschäden
mit
nachfolgender
Arteriosklerose
(=
Arterienverkalkung).
Eine
vermehrte
Viskosität
(=
Fließfähigkeit
des
Blutes)
kann
aber
auch
entstehen,
wenn
zuviel
Eiweiß
im Blut
ist. Das
kann bei
einer
quantitativen
Erhöhung
der
normalen
Eiweiße
im Blut
anfangen
und
reicht
bis zur
enormen
Eiweißzunahme
mit
Herz-
und
Hirnbelastung
beim
Plasmozytom
(= eine
Systemerkrankung
mit
krebsartiger
Zellvermehrung)
mit
Paraproteinbildung.
Und dann
kann die
Therapie
auch
nicht
nur in
der Gabe
von
Aspirin®
bestehen,
sondern
es muss
eine
echte
Verdünnung
des
Blutes
eingeleitet
werden,
wie sie
nur
durch
anhaltende
kleinere
Aderlässe
(=
Blutentnahmen)
über
einen
längeren
Zeitraum
gelingt.
Wobei
Aspirin®
in
diesen
Fällen
durchaus
nicht
falsch
sein
muss, es
ist nur
nicht
ausreichend.
Es ist
deswegen
auch
angezeigt,
weil
vermehrte
Blutdicke
eben
auch die
Gerinnung
insgesamt
erhöht,
schon
durch
die
längeren
Transitzeiten.
zu c)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigungen
des
Gehirns
durch
Blutklumpen
und
Bröckchen
Die
Hauptfrage
in der
Therapie
und
Diagnostik
ist,
wann und
warum
sich
Blutklümpchen
bilden
und wie
größere
Embolien
(=
plötzliche
Verschlüsse
von
Blutgefäßen)
entstehen.
Blutklümpchen
bestehen
aus
Gerinnungsmaterial
also aus
Blut und
aktivierten
Blutplättchen.
Sie
bilden
sich oft
bei
einem
Stau in
dem
Sammelbecken
vor dem
linken
Herzen,
in dem
linken
Vorhof
also,
bei
einer
Herzrhythmusstörung,
die als
absolute
Arrhythmie
bei
Vorhofflimmern
bezeichnet
wird.
Sie
bilden
sich,
weil der
Vorhof
sich
durch
ein
Fibrillieren
(=
unregelmäßiges
Zusammenziehen
von
Herzmuskelanteilen)
im
gesamten
Vorhofbereich
nicht
mehr
kräftig
genug
zusammenzieht,
was er
beim
Normalrhythmus
tut und
dadurch
der
geordnete
Ausfluss
fehlt.
Es
bleiben
z.B.
bestimmte
Blutanteile
als
kleine
Turbulenzen
zurück,
in denen
sich die
Gerinnung
aktiviert,
weil die
Inaktivierung
der
Gerinnungsfaktoren
durch
die
Leber
ausbleibt.
Es
verhält
sich
quasi
wie
stehendes
Blut,
das auch
gerinnt.
Das ist
eine der
häufigsten
Gründe
für ein
defektes
Gehirn
im
fortgeschrittenen
Alter:
Emboli
(=
kleine
Blutklümpchen)
aus dem
linken
Vorhof
werden
ins Hirn
geschleudert.
Und da
ist eine
umfassende
Therapie
von ganz
ausschlaggebender
Bedeutung.
Auch da
genügt
das viel
gepriesene
Aspirin®
nicht.
Wir
haben
bei
Vorhofflimmern
unter
Aspirin®
allein
so viele
Schlaganfälle
erlebt,
dass wir
vor
dieser
alleinigen
Therapie
warnen
müssen.
Das kann
jahrelang
gut
gehen,
wenn es
aber
dann
eintritt
ist es
immer zu
früh.
Als
Alternative
wird die
Marcumar®-Therapie
mit
relativ
hohen
Dosierungen
durchgeführt.
Dazu
können
wir uns
deswegen
nicht
entschließen,
weil die
hoch
dosierte
Therapie
mit
Marcumar®
selbst
eine so
hohe
Nebenwirkungsquote
bis hin
zur
Hirnblutung
hat,
dass der
Gewinn
klein
erscheint.
Aber mit
der
Kombinationstherapie
der
beiden,
der
Kombination
von
kleinen
Mengen
von
Marcumar®
mit ca.
100 oder
50 mg
Aspirin®
haben
wir
ausgezeichnete
Erfahrungen
gemacht.
Keiner
unserer
Patienten
hat
unter
dieser
Kombinationstherapie
einen
zerebralen
(= das
Großhirn
betreffenden)
Schaden
erlitten,
während
alle
Patienten
mit
Vorhofflimmern
ohne
Marcumar®
teilweise
ganz
erhebliche
Schäden
erlitten
haben.
Eine
hochdosierte
Marcumarisierung
lehnen
wir
wegen
der
Gefahr
der
Hirnblutung
gerade
beim
älteren
Patienten
ab.
Ursächlich
ist beim
Vorhofflimmern
immer an
die
Überfunktion
der
Schilddrüse
zu
denken.
Aber
auch
viele
andere
Konstellationen
können
zu
Vorhofflimmern
führen.
Immer
ist
dabei
eine
vermehrte
Druckentwicklung
im
Herzen
zu
finden,
die
durch
das
Vegetative
Nervensystem
bei
Stress-Reizen
vermittelt
sein
kann
oder
durch
zuviel
Volumen,
wie sie
bei
Herzinsuffizienz
(Herzschwäche)
auftritt.
Auch
hier
wirkt
sich
eine
überhöhte
Viskosität
schädlich
aus.
Seltener
werden
Thromben,
sesshafte
Gerinnungsbrocken,
bei
einem
Infarkt
an den
infarzierten
(=
abgestorbenen)
und
entzündeten
Wandabschnitten
gebildet
und
lösen
sich von
dort und
kommen
als
Embolus
(=
Blutklümpchen)
in die
Blutbahn.
Auch
hier
empfiehlt
sich
eine
strenge
medikamentöse
Prophylaxe
der eben
beschriebenen
Art.
Gebilde
aus
Gerinnungsmaterial
und
Bakterien
können
sich
auch an
den
Herzklappen
lösen,
wenn
diese
entzündet
sind im
Rahmen
einer
Herzklappenentzündung
(Endokarditis),
die
nicht
selten
einer
Halsinfektion
folgt
oder
sich bei
vorgeschädigten
Herzklappen
nach
einem
grippalen
Infekt
aufpfropfen
kann.
Der
Verdacht
muss
entstehen,
wenn
nach
einem
Infekt
das
Fieber
nicht
aufhört.
Hier
bedarf
es des
Spezialisten,
der die
Klappen
im
Ultraschall
sichtbar
machen
kann.
Ganz
selten
stammen
die
Brocken
auch aus
dem
venösen
Flussbett,
wenn sie
es
schaffen,
durch
die
manchmal
durchgängige
Scheidewand
des
rechten
Vorhofes
nach
links zu
wandern,
wozu
bestimmte
Druckverhältnisse
notwendig
sind.
Selten,
aber
immer
wieder
vorkommend,
sind
Myxome,
gallertige
Tumore,
die
bevorzugt
in den
Vorhöfen
sitzen
und
sowohl
den
Kreislauf
erschweren
als auch
für das
Ausschwemmen
von
Emboli
(=
Blutklümpchen)
verantwortlich
sind,
wenn
Gewebeteile
abreißen
und mit
der
Blutbahn
auch in
das Hirn
gelangen
können.
zu d)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
des
Gehirns
durch
Gefässspasmus
der
Hirngefäße
Die
Schädigung
des
Gehirns
durch
einen zu
hohen
diastolischen
(=
Stadium,
in dem
die
Herzkammern
mit Blut
aufgefüllt
werden)
Druck,
also
durch zu
enge
Gefäße,
ist wohl
die
häufigste
Schädigung
des
Hirns
bei
hohem
Blutdruck.
Wir
haben
den
Eindruck,
dass es
besonders
die
sensiblen
Menschen
sind,
die von
dieser
Form der
Hirnschädigung
heimgesucht
werden,
obgleich
sie ganz
häufig
ganz
viele
und
stark
blutdrucksenkende
Medikamente
einnehmen.
Wir
haben
den
Verdacht,
dass
sich bei
diesen
Patienten
der
Sympathikus
(= zum
vegetativen,
unwillkürlichen
Nervensystem
gehörender
Nerv)
und die
starken
Medikamente
einen
erbitterten
Kampf
liefern
mit
ungutem
Ausgang.
Es sind
nämlich
gerade
die
stark
gefäßerweiternden
Medikamente,
die den
Sympathikus
herausfordern
müssen,
weil er,
der
Sympathikus,
den Teil
des
Vegetativen
Nervensystems
darstellt,
der für
die
Engstellung
der
Gefäße
verantwortlich
ist.
Eine
starke
Gefäßerweiterung
provoziert
den
Sympathikus
ähnlich
wie ein
Flugzeug,
das in
Reichweite
der
Radarschirme
in einen
feindlichen
Luftraum
eindringt.
Es zieht
sofort
die
gesamte
Flugabwehr
auf sich
und
sieht
sich
unmittelbar
einer
starken
Bedrohung
ausgesetzt.
So geht
der
Sympathikus
auf
diese
Provokation
hin hoch
und
zieht
die
Gefäße
noch
stärker
zu.
Folglich
werden
die
Medikamente
weiter
erhöht,
ein
ständiges
Fingerhakeln
mit dem
„Herren
der
Gefäßweite"
ist vom
Zaun
gebrochen
mit
einem
unguten
Jo-Jo-Effekt.
Einmal
ist der
Sympathikus
stärker
und
einmal
sind es
die
Medikamente.
Und
irgendwann
einmal
dominiert
der Herr
im Haus
und
zieht so
stark
zu, dass
das Hirn
nicht
mehr
genug
versorgt
wird.
Es sind
eben
gerade
nicht
die
stark
gefäßwirksamen
Medikamente,
die der
chronisch
Hochdruckkranke
braucht.
Der
Sensible
braucht
vielleicht
gar
keine
aus
dieser
Gruppe,
sondern
vielleicht
nur
sanft
wirksame
Beta-Blocker
vom Typ
des
Bisoprolol
oder er
braucht
eine
Volumenreduktion
(=
Verringerung
der
Blutmenge),
damit
der
Sympathikus
nicht
auch
noch
nachts
über das
HERZ-Innendruck-Syndrom
weiter
angestachelt
wird.
Oder er
braucht
einen
zentralen
Dämpfer
wie die
Imidazol-Rezeptorenblocker
Cynt®
oder
Physiotens®.
Dabei
muss der
Grundsatz
sein, je
sensibler
der
Patient,
um so
weniger
Medikamente!
zu e)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
des
Gehirns
durch
Blutflüssigkeitsdruck
oder
direkte
Einblutung
Eine
ganz
wesentliche
Ursache
für die
zu Recht
so
gefürchtete
Hirnblutung
ist der
hohe
Blutdruck.
Aber es
liegt
bei der
Hirnblutung
eine
ganz
besondere
Form des
hohen
Blutdrucks
vor, die
wir
Volumen-Hypertonie
nennen.
Es kann
nämlich
nur dann
zu
Blutungen
kommen,
zum
Beispiel
auch zu
Nasenbluten,
wenn
durch
Flüssigkeit
ein
starker
Druck
ausgeübt
wird.
Dieser
Flüssigkeitsdruck
führt
zunächst
einmal
zur
Dehnung
der
Gefäße
und auch
zu einer
Druckentwicklung
auf die
Gehirnschichten.
Die
Patienten
beschreiben
in der
Regel
ein
Druckgefühl
im
Kopfbereich,
das
nicht
selten
einher
geht mit
einem
leichten
Schwindelgefühl,
das sich
oft im
Liegen
verstärkt.
Leider
spricht
die
Volumen-Hypertonie
(=
krankhafte
Erhöhung
des
Blutdrucks
infolge
zu
großer
Blutmenge)
schlecht
auf die
üblichen
Medikamente
gegen
hohen
Blutdruck
an.
Insbesondere
können
die
gefäßerweiternden
Mittel
verhältnismäßig
wenig
ausrichten.
Das
liegt
daran,
dass
eine
große
Flüssigkeitsmenge
nur
durch
einen
überhöhten
Blutdruck
zu
bewältigen
ist.
Medikamente
müssen
quasi
vom
Körper
abgefangen
und in
ihrer
Wirkung
annulliert
werden,
weil er
es sich
bei der
vorhandenen
Volumenbelastung
nicht
leisten
kann,
den
Druck
abfallen
zu
lassen.
Die
Regelkreise
stemmen
sich
sozusagen
gegen
den
Abfall
des
Drucks,
weil ein
Kollaps
droht,
wenn
viel
Flüssigkeit
bewegt
werden
muss und
die
Kraft
fehlt,
weil
kein
Druck
entwickelt
werden
kann.
Ein sehr
gutes
Erkennungsmerkmal
für die
Volumen-Hypertonie
(=
krankhafte
Erhöhung
des
Blutdrucks
infolge
zu
großer
Blutmenge)
ist der
Blutdruck
frühmorgens
vor dem
Aufstehen.
Während
der
normale
Blutdruck,
aber
auch der
Anspannungs-Hochdruck,
frühmorgens
niedrige
Werte
aufweist,
findet
sich bei
der
Volumen-Hypertonie
gerade
morgens
vor dem
Aufstehen
ein
überhöhter
Druck.
Das kann
ganz
extrem
sein.
Wenn
z.B. der
Druck im
Liegen
195/115
mm Hg
misst,
kann der
sofort
nach dem
Aufstehen
gemessene
durchaus
nur
140/80
mm Hg
betragen.
Diese
Konstellation
ist ein
untrügliches
Zeichen
für eine
Volumen-Hypertonie
(=
krankhafte
Erhöhung
des
Blutdrucks
infolge
zu
großer
Blutmenge)
und
bedarf
einer
speziellen
Therapie,
die zur
Entlastung
des
Blut-Volumens
(= der
Blutmenge)
führen
muss. Am
besten
und
schnellsten
lässt
sich
diese
Entlastung
durch
Aderlässe
(=
Blutentnahmen)
durchführen.
Wir
führen
den
Aderlass
am
liebsten
als
„diagnostischen
Aderlass"
(=
kleinere
Blutentnahme,
um die
Wirkung
auf die
Blutzusammensetzung
beurteilen
zu
können)
durch,
wie
dieses
Verfahren
von uns
genannt
wird.
Das
Verfahren
bedient
sich der
Tatsache,
dass
sich ein
Zuviel
von
Blutflüssigkeit
auch
negativ
auf das
Herz
auswirkt
und eine
Entnahme
auch
eine
Entlastung
des
Herzens
bedeutet.
Diese
Entlastung
wirkt
sich
positiv
auf die
Herzkraft
aus, was
zu einer
besseren
Diurese
(=
Harnbildung
oder
Harnausscheidung)
und zu
einer
relativen
oder
absoluten
Zunahme
des
Hämatokrit
(=
Anteil
aller
roten
Blutkörperchen
an der
Blutmenge)
-Wertes
24
Stunden
nach
Aderlass
führt.
Dabei
wird
zunächst
der
Hämatokrit
kapillar
(=
haarfeine
Blutgefäße
betreffend)
und
venös (=
die
Blutadern
betreffend)
vor oder
beim
diagnostischen
Aderlass
(=
kleinere
Blutentnahme,
um die
Wirkung
auf die
Blutzusammensetzung
beurteilen
zu
können)
abgenommen
und mit
den
Werten
24
Stunden
später
verglichen.
Mit
Hilfe
eines
kleinen
Programms
werden
die
Verdünnung
oder
Konzentrierung
in ml im
venösen
(=
sauerstoffarmen
Blut)
und
arteriellen
Schenkel
(=
sauerstoffreiches
Blut)
getrennt
bestimmt.
Das Herz
wurde
entlastet,
wenn die
Berechnung
eine
absolute
oder
relative
Konzentrierung
ergibt.
Das Herz
wurde
nicht
entlastet,
wenn die
Summe
der
Verdünnungen
in ml in
beiden
Schenkeln
den Wert
des
Aderlasses
in ml
übersteigt.
Wir
haben
ein
Basic-Programm
zur
Berechnung
der
Verdünnung
oder
Konzentrierung
entwickelt,
dass
sich
relativ
leicht
auf
einen
kleinen,
programmierbaren
Taschenrechner
adaptieren
und
bedienen
lässt.
Man
berechnet
die
Verdünnung
bzw.
Konzentrierung
nach
Aderlass
nach
folgenden
Kriterien:
Das
effektive
Verdünnungsvolumen
in einem
der
beiden
Volumenareale
ist
gleich
der
Differenz
des
entsprechenden
Hämatokrits
vor und
24
Stunden
nach
Aderlass
multipliziert
mit der
Menge
des
Aderlasses
in ml,
dividiert
durch
den Wert
des
Hämatokrits
vor
Aderlass,
der um
den
Hämatokrit-Wert
gemindert
ist, der
sich bei
Normalverdünnung
ergeben
hätte.
Der
Hämatokrit
bei
Normalverdünnung
ergibt
sich,
wenn man
den
Hämatokrit
vor
Aderlass
um den
Quotienten
vermindert,
der
entsteht,
wenn man
das
Produkt
des
Hämatokrits
vor
Aderlass
mit der
entnommenen
Aderlassmenge
in ml
durch
das
zirkulierende
Volumen
dividiert.
Solange
die
Berechnung
eine
absolute
(negatives
Vorzeichen)
oder
eine
relative
Konzentrierung
ergibt,
solange
ist eine
Hypervolämie
(=
vergrößerte
zirkulierende
Blutmenge)
mit
negativer
Druckentwicklung
vorhanden
und
solange
sollte
die
Aderlass-Therapie
fortgesetzt
werden.
Erst
danach
ist eine
diuretische
(=
harntreibende)
Therapie
angesagt,
weil
sich
eine zu
frühe
Entwässerungstherapie
wegen
der
Verdickung
des
Blutes
hämodynamisch
(= die
Durchblutung
betreffend)
negativ
bemerkbar
machen
könnte.
Es ist
auch für
den
Behandelnden
ein
gutes
Gefühl,
sicher
zu
wissen,
dass der
Patient
nach
dieser
Therapie
der
Hypervolämie
keine
Hirnblutung
mehr
bekommen
kann.
Oftmals,
quasi
als
Nebeneffekt,
geht
auch der
hohe
Blutdruck
ganz
erheblich
zurück
oder
lässt
sich
unvergleichbar
leichter
einstellen.
Natürlich
sollte
noch
geklärt
werden,
wie die
Hypervolämie
(=
vergrößerte
zirkulierende
Blutmenge)
entstanden
ist, und
es
sollte
der
Versuch
unternommen
werden,
die
Ursache
anzugehen.
Aber oft
unterhält
sich
eine
Hypervolämie
selbst,
indem
sie über
das
Herz-Innendruck-Syndrom
den
hohen
Blutdruck
über den
Sympathikus
stimuliert,
der
seinerseits
die
Hypervolämie
durch
das
Auslösen
einer
Herzinsuffizienz
auf den
Weg
bringt.
Wenn die
Hypervolämie
nicht
wieder
kommt,
waren
die
diagnostischen
Aderlässe
Diagnose
und
Therapie
zugleich.
Und das
ist
nicht
selten
so.
zu f)
Schlaganfall
infolge
einer
Hirnschädigung
durch
Verkalkung
der
äußeren
und
inneren
hirnversorgenden
arteriellen
Gefäße
Früher
war es
ein
erhebliches
diagnostisches
Problem
abzuklären,
ob die
außerhalb
des
Kopfes
gelegenen
zuführenden
Arterien
intakt
sind,
die das
Hirn
versorgen.
Man war
auf
langwierige
Verfahren
angewiesen,
bei
denen
durch
Röntgenverfahren
und mit
Kontrastmittel
der
Verlauf
der
Gefäße
dargestellt
werden
musste.
Das war
nicht
immer
angenehm.
Und so
war es
ein
großer
Fortschritt,
als mit
dem
Aufkommen
der
Dopplerverfahren
die
Untersuchungen
einfacher
wurden.
Aber
erst
jetzt
kann man
die
große
Halsschlagader
(Carotis
communis),
die
innere
Halsschlagader
(Arteria
carotis
interna),
die
äußere
Halsschlagader
(Arteria
carotis
externa)
und die
Vertebralarterien
(=
Arterien
an der
Halswirbelsäule)
problemlos
mit
Ultraschall,
auch mit
Doppier
(Geschwindigkeitsmessungen
der
Strömungen)
und
Farbdoppler
(Darstellung
der
Strömungsgeschwindigkeiten
in
Farbe)
darstellen
und die
Untersuchung
leicht
reproduzieren.
Über die
Darstellung
der
Frequenzgehalte
(Frequenzanalyse)
lassen
sich
auch
wesentliche
zusätzliche
Charakteristika
für
differentialdiagnostische
Überlegungen
gewinnen.
Damit
ist ein
früher
schwieriges
Thema
leichter
zu
handhaben.
Nicht
einfach
ist
dagegen
die
Entscheidung,
ob bei
einer
diagnostizierten
Verengung
(Stenose)
in den
genannten
Gefäßen
eine
Gefäßerweiterung
(Dilatation)
oder
eine
Operation
erfolgen
sollte
oder ob
der
konservativen
Behandlung
wie z.B.
einer
Blutverdünnung
oder/und
einer
Beeinflussung
der
Gerinnung
der
Vorzug
zu geben
ist.
Neuerdings
ist es
möglich,
wie im
kardiologischen
Bereich,
nach der
Dilatation
(=
Erweiterung)
eine
Gefäßstütze
setzen
zu
lassen,
was dem
Wiederverschluss
entgegen
wirken
soll.
Es ist
unstrittig,
dass
hochgradige
Stenosen
(=
Verengungen)
in den
Halsschlagadern
ein
hohes
Risiko
für
einen
Schlaganfall
darstellen
können.
Manchmal
allerdings
kompensiert
der
Körper
enge
Stellen
durch
die
Ausbildung
neuer
Gefäße,
so dass
auch
höhergradige
Verengungen
oder
sogar
Verschlüsse
erstaunlich
gut
toleriert
werden.
Gegen
die
Verkalkung
der
inneren,
direkten
Hirngefäße
ist auch
heute
noch
kein
Kraut
gewachsen.
Allenfalls
kann man
eine
bestehende
Arteriosklerose
(=
Arterienverkalkung)
durch
eine
Kombination
aus ASS
(Acetylsalicylsäure
=
Aspirin®)
mit
kleinen
Dosen
von
Marcumar
(1/2
Tablette
täglich)
aufhalten.
zu g)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
des
Gehirns
durch
Unterzuckerung
Das
Gehirn
ist
hochgradig
empfindlich
auf
Unterzuckerung.
Wenn es
nicht
besonders
geschützt
ist,
können
Unterzuckerungen
zu
erheblichen
Schädigungen
des
Gehirns
führen.
Dieses
Thema
berührt
vornehmlich
die
Patienten,
die
Insulin
(=
blutzuckersenkendes
Hormon
der
Bauchspeicheldrüse)
spritzen
ohne
adäquat
zu
essen.
Aber
auch
diejenigen,
die,
vielleicht
auch
ohne es
zu
wissen,
eine
nächtliche
Unterzuckerung
erleiden,
weil sie
noch am
Abend,
wenn
unter
Umständen
gar
nicht
mehr
viel
gegessen
wird,
Tabletten
gegen
Zucker
einnehmen.
Dabei
handelt
es sich
vornehmlich
um
Sulfonylharnstoff-Präparate
aus der
Reihe
des
Glibenclamid,
z.B.
Euglucon®
oder
andere
wie
Amaryl®.
Auf eine
nächtliche
Unterzuckerung
machen
in der
Regel
hohe
Zuckerwerte
morgens
aufmerksam.
Dann
müssen
Zuckeruntersuchungen
des
Nachturins
klären,
ob
dieser
zuckerfrei
ist.
Dies
wäre ein
wichtiger
Hinweis
für eine
nächtliche
Unterzuckerung.
Hinweise
können
auch
nächtliche
Stichproben
geben,
wenn der
Patient
bei
gelegentlichem
nächtlichen
Wachwerden
selbst
den
Zuckerspiegel
im Blut
bestimmt
z.B. mit
dem
handlichen
One-Touch®-Gerät.
Unerkannte
Unterzuckerungen,
auch am
Tage,
sind
viel
häufiger
als
angenommen
und
müssen
manchmal
nahezu
kriminalistisch
gesucht
werden.
Typisch
wäre
z.B.
wenn das
jahrelang
praktizierte
Rasieren
nach dem
Frühstück
nicht
mehr
gelingt,
wenn die
Tabletten
beim
Frühstück
eingenommen
worden
sind.
Die
Leitschiene
muss bei
der
Diabetes-Einstellung
sein,
dass
Unterzuckerungen
dringend
vermieden
werden
müssen.
Das
Interesse
ist aber
oft, aus
verständlichen
Gründen,
auf eine
möglichst
straffe
Einstellung
gerichtet,
weil zu
Recht
neurologische
Schädigungen
und
Gefäßkomplikationen
durch
hohe
Zuckerwerte
vermieden
werden
sollen.
Es gibt
aber
eine
Achillesferse
der
Zuckereinstellung,
die fast
unvermeidbar
erscheint.
Der
Zucker
wird
unter
Nicht-Alltagsbedingungen
eingestellt.
Im
Alltag
wird
dann
weitgehend
mehr
muskulär
gearbeitet
und
folglich
mehr
Zucker
verbraucht,
und
schon
ist die
Unterzuckerung
da.
Unterzuckerungen
nach
klinischen
Aufenthalten
sind von
daher
leider
nicht
die
Ausnahme.
zu h)
Schlaganfall
infolge
einer
Hirnschädigung
durch
Schwermetalle
(wie
Eisen
und
Kupfer)
oder
Gifte
Es wird
einfach
nicht
daran
gedacht.
Auch bei
neurologischen
(=
nervenbedingten)
Ausfällen,
die
typischerweise
mit
extrapyramidalen
(=
bestimmtes
Areal im
Gehirn
betreffenden)
Schädigungen
wie
Gangstörungen
einher
gehen,
wird oft
nicht an
Schwermetallvergiftungen
gedacht,
wie sie
bei
Kupfer-
oder
Eisenstoffwechselstörungen
auftreten
können.
Dabei
sind
anamnestisch
Eisenstoffwechselstörungen
auftreten
können.
Dabei
sind
anamnestisch
(= die
Vorgeschichte
betreffend)
schon
viele
Hinweise
zu
erhalten,
weil
diese
Erkrankungen
oft
erblich
sind.
Z.B.
finden
sich
Lebererkrankungen
beim
Vater,
die
immer
auf
Alkohol
geschoben
wurden,
obgleich
mit
Sicherheit
kein
Alkoholkonsum
vorlag,
was
nicht
geglaubt
wurde.
Oder es
wird von
nicht
geklärten
neurologischen
Störungen
bei
Geschwistern
oder
auch bei
den
Eltern
berichtet.
Wenn man
daran
denkt,
ist die
Diagnose
schon
fast
gestellt.
Allerdings
muss
beim
Morbus
Wilson,
bei der
Kupferstoffwechselerkrankung,
angemerkt
werden,
dass der
Kayser-Fleicher-Ring
in der
Cornea
(=
Hornhaut
des
Auges),
der
gewöhnlich
als
Erkennungsmerkmal
gelernt
wird,
nicht
wirklich
zuverlässig
ist,
weil er
zu
selten
vorkommt.
Auch das
Coeruloplasmin
(=
kupferhaltiges
Enzym im
Blut),
schön
wenn
daran
überhaupt
gedacht
wird,
ist
nicht
aussagekräftig
genug.
Manchmal
muss es
wirklich
der
Provokationstest
mit
Penicillamin
(Metalcaptase®)
sein mit
Untersuchung
des
Anstiegs
des
Kupfers
im Urin.
Da tut
man sich
bei der
Eisenstoffwechselstörung
schon
leichter.
Wenn der
Hämatokrit
(=
Anteil
aller
roten
Blutkörperchen
an der
Blutmenge)
hoch ist
und man
findet
ein
hohes
Ferritin,
ist der
Verdacht
eigentlich
schon
ausgesprochen.
Wenn
dann
noch die
Genanalyse
Mutationen
der
Allele
C282Y
oder
H63D
aufzeigt,
ist die
Hämochromatose
(=
"Eisenspeicherkrankheit"
infolge
Eisenüberladung
des
Organismus)
hochgradig
sicher
bewiesen.
Auch
dann
bedarf
es noch
einer
großen
Geduld,
bis der
Schaden
begrenzt
ist,
aber es
kann
endlich
ursächlich
therapiert
werden,
Das
fängt
bei der
eisenfreien
Diät an
und muss
mit
Aderlässen
intensiv
unterstützt
werden.
Beim
Morbus
Wilson
muss die
Therapie
mit
Penicillamin
konsequent
durchgehalten
werden,
was bei
guter
Führung
den
Erfolg
bringt.
Was
alles zu
den
Giften
gezählt
werden
muss,
die sich
negativ
auf die
Hirnfunktion
auswirken
können,
lässt
sich
heute
noch
nicht
sicher
sagen.
In
Anbetracht
zunehmender
degenerativer
Hirnerkrankungen
bei
Zunahme
der
Umweltgifte
lassen
sich
aber
Zusammenhänge
erahnen
oder
könnten
sich
vielleicht
schon
bald als
neue
Erkenntnisse
der
Forschung
darstellen
lassen.
Hirnschädigungen,
allerdings
wohl
keine
direkten
Infarkte
oder
ganz
lokale
Hirnschädigungen,
sind
aber
zweifelsfrei
bei
Alkoholeinfluss
anzunehmen,
da der
Alkohol
wohl
kein
Organ
verschont.
zu i)
Schlaganfall
infolge
einer
Schädigung
durch
Einlagerung
von
Stoffwechselprodukten
Das ist
eine
Thematik,
die auch
hier nur
unvollkommen
dargestellt
werden
kann. Zu
groß ist
das
Gebiet
und zu
komplex,
als dass
es an
dieser
Stelle
schon
heute
befriedigend
abgehandelt
werden
könnte.
Da
bedarf
es des
speziell
geschult
Forschenden.
Vielleicht
hier nur
soviel:
Eiweiß-Elektrophoresen
(=
Eiweißtrennung
mit
elektrischem
Strom)
sollten
immer
auch im
Bild
dargestellt
beurteilt
werden.
Es
genügt
nicht,
die
Fraktionen
zu
kennen.
Es
lassen
sich so
frühzeitig
Gradienten
(=
fortschreitende
Verläufe)
erkennen,
hinter
denen
sich
Paraproteine
verbergen
können,
die
heute
über
Plasmapheresen
oder
Plasmaseparationen
(=
herausfiltern
eines
Stoffes
aus dem
Blut)
entfernt
werden
können,
bevor
Ablagerungen
im Hirn
stattgefunden
haben.
Vielleicht
wird die
Forschung
an den
degenerativen
Hirnsyndromen
wie z.B.
der
Alzheimer-Erkrankung
mehr
Licht
ins
Dunkel
bringen.
Welches
der
angesprochenen
Probleme
das Ihre
ist,
werden
Sie
vielleicht
schon
jetzt
vermuten
können.
Ein
einfaches
Hilfsmittel
stellt
die
Blutdruckmessung
dar, die
heute in
jeden
Haushalt
gehört
und
insbesondere
in der
Form der
Handgelenksmessungen
sehr
einfach
und
komfortabel
in der
Handhabung
geworden
sind,
wobei
die
neueren,
auch
recht
preiswerten
Geräte,
durchaus
einem
hohen
Anspruch
genügen.
Damit
sind
erstaunlicherweise
auch die
Apparate
gemeint,
die ganz
preiswert
in den
Handelsketten
angeboten
werden.Eine
Blutdruckmessung
morgens
im
Liegen,
vor dem
Aufstehen
und vor
der
Medikamenteneinnahme
sollte
vorgenommen
werden.
Dieser
Wert
muss
niedrig
sein.
Ist
dieser
Wert
überhöht,
kann
eine
Gefährdung
bestehen,
die in
der
Nacht
eine
Hirnblutung
hervorrufen
kann,
das
Schlimmste,
was
passieren
kann.
Ist
dieser
Wert
niedrig,
z.B.
105/60
mm Hg
oder
auch
noch
120/80
mm Hg
ist es
unbedenklich.
Sollte
der
Blutdruck
nach der
Medikamenteneinnahme
hoch
gehen
oder
sollte
sich
danach
das
subjektives
Wohlbefinden
verschlechtern,
muss neu
nachgedacht
werden.
Man
sollte
keine
Ruhe
geben,
bis das
Problem
wirklich
zufriedenstellend
gelöst
ist. Man
muss
sich
dann den
Hämatokrit
(=
Anteil
aller
roten
Blutkörperchen
an der
Blutmenge)
genauer
ansehen.
Mit der
Aussage:
„normal"
sollte
man
nicht
zufrieden
sein.
Für wen
normal?
Für Jan
Ulrich,
wenn er
in den
Zwanzigern
einen
Weltrekord
radeln
will,
ausgestattet
mit
einem
optimal
trainierten
Herzen.
Oder für
die
junge
Frau ,
die dank
ihrer
Regelblutungen
in aller
Welt
optimal
dünnes
Blut
haben
wird
(siehe
auch
unseren
Artikel
Frauenherz)
oder
normal
für den
Herzkranken,
der eine
geringe
Herzbelastung
und
damit
ebenfalls
dünnes
Blut
haben
sollte.
Und im
übrigen
ist der
Normalbereich
in
unterschiedlichen
Laboratorien
ganz
unterschiedlich
definiert.
Nein, um
mitdenken
zu
können,
brauchen
wir den
Zahlenwert.
Wenn
dieser
über 44
Prozent
ist oder
beim
Mann
unter 40
Prozent,
muss im
Prinzip
schon
die
Skepsis
einsetzen.
Niedrige
Werte
können
allerdings
gut
sein,
sie
können
aber
auch
durch
eine
Verdünnung
im Sinne
einer
Herzinsuffizienz
hohe
Werte
sein,
die
durch
Herzinsuffizienz
quasi
künstlich
verdünnt
sind.
Dann hat
der
Träger
vielleicht
zuviel
Blutvolumen
und ist
dann
eben
doch
gefährdet
im Sinne
einer
Hirnblutung.
Richtig
stark
überhöhte
Werte
allerdings,
die sind
fast
immer
hoch
pathologisch
(=
krankhaft)
und
bedürfen
der
ständigen
Therapie.
Lassen
Sie sich
da kein
X für
ein U
vormachen.Es
würde
diesen
Rahmen
sprengen,
weit
streuend
die
notwendigen
Einzeluntersuchungen
zu
beschreiben.
Schön
wäre es,
wenn in
ihrer
nahen
Umgebung
der „Doppel-Hämatokrit"
oder
noch
besser
der
„Diagnostische
Aderlass"
(=
kleinere
Blutentnahme,
um die
Wirkung
auf die
Blutzusammensetzung
beurteilen
zu
können)
schon
praktiziert
wird.
Wir
bemühen
uns um
die
Verbreitung
unserer
Erkenntnisse,
aber es
wird
schon
noch
etwas
dauern,
bis die
Informationen
alle
erreicht
haben,
die sich
darauf
einstellen
wollen.
Manchmal
verbleiben
nach
einem
Schlaganfall
schwerbeeinflußbare
Halbseitenschmerzen.
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und
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Mit
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und den
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